Photovoltaik
Photovoltaik: eigenen Strom erzeugen und selbst nutzen
Eine Photovoltaikanlage wandelt Sonnenlicht in Strom um, den Sie direkt im Haus verbrauchen können: für Haushaltsgeräte, die Wärmepumpe oder das Laden eines Elektroautos.
- Auslegung nach Ihrem tatsächlichen Verbrauch, nicht nach maximaler Dachfläche
- Planung, Elektroarbeiten und Montage aus einer Hand
- Vorbereitet für Speicher, Wärmepumpe und Wallbox
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Grundlagen
Was Sie wissen sollten
Sachliche Einordnung, damit Sie Angebote besser beurteilen können, auch die von anderen.
Wie eine Photovoltaikanlage funktioniert
Die Solarmodule auf dem Dach erzeugen aus Sonnenlicht Gleichstrom. Ein Wechselrichter wandelt diesen in Wechselstrom um, der im Haushalt genutzt werden kann. Was Sie nicht selbst verbrauchen, wird gespeichert oder ins öffentliche Netz eingespeist.
Wirtschaftlich interessant wird eine Anlage vor allem dann, wenn ein möglichst großer Teil des erzeugten Stroms im Gebäude selbst verbraucht wird. Deshalb beginnt jede seriöse Planung beim Verbrauchsprofil und nicht bei der Modulanzahl.
Was die Auslegung bestimmt
Entscheidend sind nutzbare Dachfläche, Ausrichtung, Neigung, Verschattung und Dacheindeckung, dazu Ihr Jahresstromverbrauch und geplante Verbraucher wie Wärmepumpe oder Wallbox.
- Südausrichtung liefert häufig die höchste Jahresproduktion
- Ost-West-Dächer verteilen den Ertrag gleichmäßiger über den Tag
- Verschattung durch Bäume, Gauben oder Nachbargebäude wird einzeln bewertet
- Die Dacheindeckung entscheidet über das passende Montagesystem
Bestehende Anlage erweitern oder optimieren
Auch eine vorhandene Anlage lässt sich häufig sinnvoll ergänzen, etwa um einen Speicher, ein Energiemanagement oder eine Wallbox. Wir prüfen zuerst den Bestand, bevor wir etwas empfehlen.
Nutzen
Was das für Sie bedeutet
Strom vom eigenen Dach
Selbst erzeugter Strom ersetzt einen Teil des Netzbezugs, im Alltag spürbar bei Geräten, Wärmepumpe und E-Auto.
Weniger Abhängigkeit
Je höher der Eigenverbrauch, desto geringer die Abhängigkeit von Preisentwicklungen am Strommarkt.
Anschlussfähig geplant
Elektrik und Steuerung werden so ausgelegt, dass Speicher, Wärmepumpe oder Wallbox später ohne Umbau ergänzt werden können.
Wartungsarm im Betrieb
Photovoltaikanlagen benötigen im Betrieb wenig Aufwand. Eine regelmäßige Kontrolle bleibt trotzdem sinnvoll.
Eignung
Für wen sich Photovoltaik eignet
Grundsätzlich für jedes Gebäude mit ausreichend unverschatteter Dachfläche und einem Verbrauch, der zumindest teilweise tagsüber anfällt. Ob sich die Anlage im konkreten Fall rechnet, hängt von Ihrem Verbrauchsprofil, der Dachsituation und der geplanten Anlagengröße ab. Das prüfen wir individuell.
- Ein- und Zweifamilienhäuser mit eigenem Dach
- Mehrfamilienhäuser, wenn die Zählerstruktur passt
- Gewerbeobjekte mit hohem Tagesverbrauch
- Neubauten, bei denen Elektroplanung und PV zusammen gedacht werden
Zusammenspiel
Kombination mit anderen Systemen
Photovoltaik entfaltet ihren Nutzen dort am stärksten, wo im Gebäude ohnehin Strom gebraucht wird. Eine Wärmepumpe verschiebt Verbrauch in die Heizperiode, ein Speicher in die Abendstunden, eine Wallbox in planbare Ladezeiten. Ein Energiemanagement verteilt die verfügbare Leistung zwischen diesen Verbrauchern.
Ablauf
So läuft ein Projekt bei uns
Gleiche Struktur für jedes Vorhaben, vom ersten Gespräch bis zur Übergabe.
- Schritt 01
Erstgespräch und Energie-Check
Wir erfassen Gebäude, Verbrauch und Ziele. Daraus ergibt sich, welche Komponenten überhaupt sinnvoll sind und welche nicht.
- Schritt 02
Prüfung vor Ort
Dach, Technikraum, Elektroinstallation und Heizung werden angesehen. Erst danach entsteht eine belastbare Auslegung.
- Schritt 03
Konzept und Angebot
Sie erhalten ein nachvollziehbares Konzept mit Komponenten, Leistungen und Preisen. Offene Punkte benennen wir ausdrücklich.
- Schritt 04
Planung und Koordination
Wir stimmen Dach, Elektro und Heizung intern ab und übernehmen Anmeldungen, Termine und die Abstimmung mit dem Netzbetreiber.
- Schritt 05
Montage durch eigene Gewerke
Die Umsetzung erfolgt koordiniert. Ein Ansprechpartner bleibt über alle Gewerke hinweg zuständig.
- Schritt 06
Inbetriebnahme und Übergabe
Wir nehmen die Anlage in Betrieb, erklären die Bedienung und übergeben die Dokumentation. Danach bleiben wir erreichbar.
Häufige Fragen
Fragen zur Photovoltaik
Ist mein Dach für eine Photovoltaikanlage geeignet?
Gut geeignet sind möglichst freie Dachflächen mit wenig Verschattung. Ausrichtung, Neigung und Eindeckung spielen ebenfalls eine Rolle. Eine belastbare Einschätzung ergibt sich bei der Prüfung vor Ort.
Welche Dachausrichtung ist am besten?
Eine Südausrichtung bringt häufig die höchste Jahresproduktion. Ost-West-Dächer verteilen den Ertrag gleichmäßiger über den Tag und passen dadurch oft gut zum tatsächlichen Verbrauch.
Brauche ich einen Stromspeicher?
Zwingend ist ein Speicher nicht. Er kann aber sinnvoll sein, wenn ein relevanter Teil Ihres Verbrauchs abends oder nachts anfällt. Ob sich das rechnet, hängt vom Verbrauchsprofil und der Anlagengröße ab.
Was passiert mit Strom, den ich nicht verbrauche?
Er kann in einem Batteriespeicher zwischengespeichert oder ins öffentliche Netz eingespeist werden. Für eingespeisten Strom kann eine Vergütung gezahlt werden; die konkreten Bedingungen prüfen wir projektbezogen.
Funktioniert eine Anlage auch bei bewölktem Himmel?
Ja, auch bei diffusem Licht wird Strom erzeugt. Die Leistung liegt dann jedoch deutlich unter der bei direkter Sonneneinstrahlung.
Wie lange hält eine Photovoltaikanlage?
Module sind auf eine lange Nutzungsdauer ausgelegt und verlieren über die Jahre langsam an Leistung. Die konkrete Leistungsgarantie hängt vom eingesetzten Produkt ab und steht in Ihrem Angebot.
Photovoltaik-Check starten
Beschreiben Sie kurz Ihre Ausgangslage. Wir melden uns mit einer ersten fachlichen Einschätzung und den Punkten, die für eine belastbare Auslegung noch fehlen.
Oder rufen Sie uns an: +49 173 7136673


